Cadillac ATS-V.R Coupé - Fanaticar MagazinAuf der diejährigen LA Auto Show bekommt die ATS Baureihe endlich ein V auf den Bürzel gebrannt. Sowohl Coupè als auch Limousine werden dabei von einem 3,6 Liter V6 Twin-Turbo angetrieben. Doch richtig wild wird es erst mit dem Rennboliden ATS-V.R der gerade auf dem Circuit of the Americas seine Weltpremiere feierte. Der 600 PS starke Racer erfüllt das internationale GT3 Reglement der FIA und kann damit in mehr als 30 verschiedenen GT-Serien weltweit an den Start gehen. Leicht wird es nicht, denn der Neuling tritt gegen etablierte Konkurrenz von Marken wie Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren und Porsche an.
Die Amerikaner geben sich siegessicher: „Die V-Serie ist das stärkste Statement im kontinuierlich wachsenden Produktportfolio von Cadillac“, sagt Cadillac-Präsident Johan de Nysschen. „Für das Wachstum der Marke ist die Erweiterung der V-Serie um zusätzliche starke Modelle der nächste logische Schritt. Dazu zählt auch dieser neue GT3-Rennwagen, mit dem wir nun weltweit an Rennen dieser Klasse teilnehmen können.“

Der Motor wurde technisch nochmal komplett auf Renntrimm optimiert. Mit diversen technischen Modifikationen passten die Cadillac-Ingenieure das Triebwerk an das GT3-Reglement an. So erhielt der Motor einen größeren Twin-Turbolader von BorgWarner, Ladeluftkühler mit höherer Kapazität, eine Motorsteuerung für Rennmotoren und einen direkten seitlichen Auspuff. Die Transaxle-Bauweise mit dem Leichtbau-Aluminium-Motorblock vorn und dem Getriebe an der Hinterachse wurde speziell für die Rennversion entwickelt und verleiht dem ATS-V.R eine optimale Gewichtsverteilung von 49 Prozent vorn zu 51 Prozent hinten.

Ebenso erhielt die Karosserie ein umfangreiches Update. So erhielten die Kotflügel des ATS-V.R ein neues Design, damit die von der FIA vorgegebenen Reifengrößen passen. Weitere Änderungen sind ein Aerodynamik-Paket, mit dem der ATS-V.R satt auf auf der Fahrbahn steht, und ein Frontflügel aus Kohlefaser mit an den Enden montierten Leitblechen zur Optimierung der Aerodynamik an der Fahrzeugfront. Der durchgehende Unterboden leitet die unter dem Fahrzeug strömende Luft ungehindert zum Heckdiffusor, der für zusätzlichen Anpressdruck und damit optimalen Kontakt der 18 Zoll großen Rennreifen zur Rennstrecke sorgt. Ab kommenden Jahr wird der Cadillac ATS-V.R einsatzbereit sein. Mal schauen wie er sich schlägt.

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