2018 Volkswagen T-Roc | Fanaticar Magazin

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Es gibt keine schönere Möglichkeit, eine Stadt kennenzulernen, als ihr nachts zu begegnen. So wie wir es um zwei Uhr morgens in Lissabon mit dem neuen Volkswagen T-Roc taten – seinem Geburtsort.

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Ja richtig gehört, der T-Roc ist kein Wolfsburger, er ist stolzer Portugiese. Das ändert aber nichts daran, dass das schnittige Kompakt-SUV trotzdem mit derselben Qualitätsanmutung vom Band wie fährt wie „Made in Germany“.

Wer genau hinschaut, sieht richtig, der T-Roc ist der direkte Bruder vom Audi Q2, der auf der gleichen Plattform gebaut wird. Doch der T-Roc belässt es nicht beim Stiefmuttercharme, sondern bringt Ecken und Kanten aufs Blechkleid, die ihn im direkten Vergleich wesentlich präsenter und maskuliner erscheinen lassen. Es ist irgendwie so, als würde der junge, gelackte Brad Pitt (Q2) auf den Bad-Boy-Charme von Jason Statham in Form des T-Roc treffen.

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Besonders deutlich wird das in der Frontpartie, die fast die klassische Anmutung des beliebten Range Rover Evoque hervorbringt. Optisch ist der Vergleich da, aber jenseits befestigter Straßen würde der Brite den T-Roc erbarmungslos in den Boden stampfen. Deswegen belässt es Volkswagen dabei, den T-Roc als urbanen Straßenkünstler zu bewerben – der aber auch nichts gegen ein wenig Matsch auf dem Blechkleid hat.

Der Innenraum kommt sauber und aufgeräumt daher und wird durch einen charmanten Farbklecks der Armaturen aufgewertet. Und ja, es ist viel Kunststoff am Start, aber nein, es wirkt nicht billig und wirkt vor allem langlebig.

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Besonders stolz ist man bei VW natürlich auf das Infotainment-System, das keine Wünsche offen lassen möchte. Gesteuert wird das Ganze über einen großen, hochauflösenden Acht-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole. Navigation, Sicherheitssysteme, Radio, Apple Car Play – alles ist übersichtlich und logisch angeordnet, so dass es selbst der größte Technikmuffel verstehen würde.

Die dazugehörigen USB-Ports sind schnell zugänglich und optional gibt es – statt analoger Tachoelemente – ein volldigitales Tachodisplay. Alles auf einem hohen qualitativen Level – bis auf die ebenfalls optionale Beats-Sound-Anlage.

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Es kann nicht sein, dass Apple, sonst so qualitätsbewusst, so eine Murksanlage verbaut. Bei aller Liebe zu Hip-Hop und dem allmächtigen Dr. Dre – das geht deutlich besser – siehe Dynaudio. Aber nun ja, scheinbar reicht es aus, denn Dre ist damit zum ersten Hip-Hop-Milliardär geworden. Respekt!

Mal abgesehen vom Soundsystem gab es am T-Roc in der kurzen Zeit aber wirklich nichts zu meckern. Das Fahrwerk präsentiert sich auch auf den teils schlechten Straßen Portugals mehr als souverän, die Übersicht ist gut, die Sitze sind bequem, der Kofferraum bietet mehr als ausreichend Platz. Die Lenkung könnte meiner persönlichen Meinung nach eine Spur knackiger sein, aber im Grunde genommen passt das Gesamtpaket.

2018 Volkswagen T-Roc | Fanaticar Magazin

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Anfang November kommen zunächst drei Motoren auf den Markt. Den Anfang macht der 115 PS/ 85 kW starke Benziner. Im Mittelfeld tummelt sich ein Zweiliter-Turbodiesel mit 150 PS / 110 kW , die derzeitige Speerspitze bildet der mit 190 PS / 140 kW bestückte TSI. Letzterer wird zudem serienmäßig mit dem VW Allradsystem „4Motion“ ausgeliefert. Später wird es von jedem Motor das passende Gegenstück in Form eines Benziners oder Diesels geben.

Fazit: Der Volkswagen T-Roc hat Potential zum echten Bestseller. Design, Haptik und Fahrverhalten – alles top. Jetzt noch bitte eine R-Variante – und wir sind glücklich! 😉

Text: Mario-Roman Lambrecht
Fotos: marioroman pictures

Technische Daten Volkswagen T-Roc 4Motion 2.0 TDI

Motor

Vierzylinder-Turbodiesel

Hubraum

1.968

Leistung in PS / kW

150 PS / 110 kW

Beschleunigung 0 auf 100 km/h

8,4 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Kombinierter Durchschnittsverbrauch

5,1 Liter auf 100 km

Co2 Emission

135-133 g/km

Getriebe

7-Gang DSG

Preis

ab oder 31.825,00 €

Mehr Infos zum neuen Volkswagen T-Roc gibt es hier .

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