Seit 1989 ist der Mazda MX-5 das Maß aller Dinge unter den zweisitzigen Roadstern. Mehr als 1,25 Millionen verkaufte Exemplare später zeigt er, dass man zum Spaßhaben nicht zwingend 500 PS oder zwei Turbolader braucht.

Während andere Hersteller ihre Cabrios sang- und klanglos aus den Preislisten streichen, hält Mazda unbeirrt an seinem kleinen Kult-Roadster fest. Und die Rechnung geht auf: 2024 war der MX-5 laut Jato das weltweit meistverkaufte Cabrio. 27.669 Stück.

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Insgesamt rollten seit 1989 über 1,25 Millionen MX-5 vom Band. Aktuell stammen sie aus dem Ujina-Werk in Hiroshima. Besonders treu sind die Briten: Über 135.000 Einheiten fanden dort ihren Besitzer, womit der MX-5 das Lieblingsspielzeug der Insel bleibt.

Das Erfolgsrezept ist simpel: Leichtbau, direkte Lenkung und ein knackiges Sechsganggetriebe, das heute fast exotisch wirkt, weil gefühlt jeder zweite Hersteller nur noch CVTs oder wankende Doppelkuppler anbietet. Dazu hat man die Wahl zwischen Stoffdach-Roadster und RF mit Hardtop ab 33.190 Euro.

Motorenseitig bleibt Mazda bodenständig: 132 PS aus einem 1,5-Liter-Sauger oder 184 PS aus dem 2,0-Liter-Skyactiv-G – beides reicht völlig, um Landstraßen zum Vergnügungspark zu machen. Leider ist die 184 PS-Variante hierzulande leider nicht mehr erhältlich.

Fanaticar Magazin | Fotos: MarioRoman Pictures