Porsche hat im Rahmen des Sonderwunsch-Programms einen Carrera GT im legendären „Salzburg-Design“ neu aufgebaut.

Das Projekt orientiert sich optisch am Porsche 917 Kurzheck, mit dem 1970 der erste Gesamtsieg in Le Mans gelang. Ausgangspunkt war ein Carrera GT aus dem Modelljahr 2005, der im Zuge eines „Factory Re-Commission“-Projekts technisch vollständig überholt und optisch neu gestaltet wurde.

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Für das Projekt wurde das Fahrzeug vollständig zerlegt. Motor, Technik und Carbon-Struktur wurden überarbeitet, anschließend erhielt der ursprünglich silberne Carrera GT eine handlackierte rot-weiße Lackierung inklusive Startnummer 23. Da Form und Proportionen nicht mit dem historischen Rennwagen übereinstimmen, wurde das Design speziell auf die Linien des Carrera GT angepasst. Skizzen, Renderings und Abklebearbeiten gingen der finalen Lackierung voraus. Eine transparente Schutzfolie erlaubt die Nutzung im Alltag. Im Heck musiziert nach wie vor ein 5,7 Liter V10 mit 612 PS (450 kW), der den Schwaben auf bis zu 330 km/h über den Asphalt fliegen lässt.

Im Innenraum dominiert rotes Alcantara in Kombination mit mattem Carbon. Sitze, Lenkrad, Mittelkonsole und selbst der vordere Gepäckraum tragen die individuelle Handschrift des Besitzers. Schwarzes FIA-Textil aus dem 918 Spyder kommt bei den Sitzflächen zum Einsatz. Das Projekt zeigt, wie Porsche im Rahmen von „Factory Re-Commission“ bestehende Fahrzeuge technisch in einen dokumentierten Neuzustand versetzt und gleichzeitig vollständig personalisiert.

Fanaticar Magazin | Fotos: Porsche