Der Nissan Group hat das US-Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt 926.153 verkauften Fahrzeugen abgeschlossen. Das entspricht einem leichten Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im vierten Quartal hingegen musste der Konzern einen Rückgang hinnehmen: Von Oktober bis Dezember 2025 wurden 214.250 Einheiten abgesetzt, ein Minus von 3,7 Prozent im Jahresvergleich. Der Trend zeigt ein klares Bild: Während das Pkw-Geschäft weiter unter Druck steht, tragen SUVs und Pick-ups zunehmend das Volumen.
Innerhalb der Nissan-Division stieg der Jahresabsatz auf 873.307 Fahrzeuge (+0,9 Prozent). Wachstumstreiber waren vor allem Trucks und SUVs. Besonders stark entwickelten sich Nissan Kicks (+33,9 Prozent), Nissan Pathfinder (+25,6 Prozent) und Nissan Murano, dessen Verkäufe sich mehr als verdoppelten (+121,3 Prozent). Auch der Nissan Armada legte deutlich zu. Dagegen brachen klassische Pkw-Modelle wie Altima, Maxima oder LEAF teils massiv ein. Der elektrische Ariya verlor im Gesamtjahr knapp 25 Prozent, der LEAF sogar mehr als die Hälfte seines Volumens.
Die Premium-Tochter Infiniti verzeichnete 2025 einen Absatzrückgang von 9,0 Prozent auf 52.846 Fahrzeuge. Zwar konnten die SUVs QX60 und QX80 im Jahres- und Quartalsvergleich zulegen, doch starke Einbrüche bei Q50, QX50 und QX55 belasteten die Bilanz deutlich. Konzernweit zeigt sich damit eine klare Verschiebung: Trucks und SUVs legten 2025 um 3,0 Prozent zu, während der Pkw-Absatz um 4,9 Prozent zurückging. Nissan setzt folgerichtig weiter auf dieses Segment – unter anderem mit neuen und überarbeiteten SUV-Modellen sowie dem angekündigten Rogue Plug-in-Hybrid, der 2026 folgen soll.
Fanaticar Magazin | Fotos: MarioRoman Pictures


