Mehrere Fluggesellschaften verschärfen ihre Vorgaben zur Nutzung von Powerbanks an Bord. Hintergrund sind internationale Sicherheitsrichtlinien für Lithium-Ionen-Akkus sowie vereinzelte Vorfälle mit überhitzten Geräten.

Die Änderungen dürften insbesondere Vielfliegende und Geschäftsreisende betreffen, die mobile Geräte regelmäßig während des Fluges nutzen. Powerbanks dürfen weiterhin ausschließlich im Handgepäck mitgeführt werden. Die Nutzung oder das Laden während des Fluges ist bei vielen Airlines aber inzwischen untersagt. Die Lufthansa Group verbietet das Laden und Verwenden von Powerbanks an Bord vollständig. Vergleichbare Regelungen gelten unter anderem auch bei Emirates, Ryanair und Wizz Air.

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Powerbanks bis 100 Wh (entspricht rund 27.000 mAh) sind ohne Genehmigung erlaubt. Geräte mit einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wh sind genehmigungspflichtig und meist auf zwei Stück begrenzt. Akkus mit höherer Kapazität sind nicht zugelassen. Beschädigte oder aufgeblähte Powerbanks dürfen nicht transportiert werden.

Gerade auf europäischen Kurzstrecken verfügen viele Flugzeuge weiterhin nicht über USB- oder Steckdosenanschlüsse. Reisenden wird daher empfohlen, elektronische Geräte vor dem Flug vollständig zu laden und Powerbanks nicht als Stromquelle während des Fluges einzuplanen. Maßgeblich bleiben die Vorgaben der jeweiligen Airline sowie die Sicherheitsregeln des Abflughafens.

Fanaticar Magazin