Wenn der Frühling kommt, ist es Zeit, auf Sommerreifen umzurüsten. Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen sorgt für bessere Fahrsicherheit und optimale Fahrzeugleistung. Hier einige Tipps.

1. Der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel

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Der Wechsel auf Sommerreifen sollte erfolgen, wenn die Außentemperaturen konstant über 7 Grad Celsius liegen. Bei höheren Temperaturen verlieren Winterreifen ihre Effizienz. Zudem sollten Reifen nicht älter als zehn Jahre sein, da der Gummi mit der Zeit spröder wird.

2. Selbst wechseln oder Werkstatt?

Wer über das richtige Werkzeug wie Wagenheber und Drehmomentschlüssel verfügt, kann den Reifenwechsel selbst durchführen. Andernfalls empfiehlt es sich, eine Werkstatt aufzusuchen, die den Wechsel professionell erledigt und die Reifendrucksensoren bei Bedarf anlernen.

Michelin Sport Pilot Cup 2 | Fanaticar Magazin

3. Wahl der richtigen Reifen

Beim Kauf neuer Sommerreifen sollten Sie auf die richtige Dimension für Ihr Fahrzeug achten. Gutes Profil sorgt für besseren Grip und kürzere Bremswege bei hohen Temperaturen. Markenreifen bieten nachweislich bessere Leistung und Sicherheit.

4. Reifen korrekt montieren

Die besseren Reifen sollten auf die Hinterachse für mehr Stabilität gehören. Laufrichtungsgebundene Reifen müssen richtig montiert werden, um ihre Leistung zu maximieren. Achten Sie darauf, die Radschrauben mit dem richtigen Drehmoment anzuziehen und nutzen Sie einen Drehmomentschlüssel.

5. Lagerung der Winterreifen

Nach dem Wechsel sollten die Winterreifen ordentlich gereinigt und an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Reifen auf Felgen können gestapelt oder aufgehängt werden, während Reifen ohne Felgen regelmäßig gedreht werden sollten.

Mit diesen Tipps stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug sicher und effizient für die wärmeren Monate vorbereitet ist.

Fanaticar Magazin | Fotos: MarioRoman Pictures / Porsche / Michelin