Mit dem Proceed schickt Kia einen formschönen Kombi ins Rennen, der von den Machern auch gerne als „Shooting Brake“ betitelt wird. Auch wenn ein solcher in unseren Augen immer ein Kombi-Coupe bleiben wird heißt das aber nicht dass wir den Proceed nicht wertschätzen.

Designt in Deutschland, produziert in der Slowakai- so richtig koreanisch ist der Proceed nicht. Dafür aber die selbstbewusste Herstellergarantie von sieben Jahren. Das weckt Vertrauen. Dabei sind mindestens 27.690 Euro nötig um den ab Januar erhältlichen CLA Shooting Brake Gegner sein Eigen nennen zu dürfen.

Bei den Motoren hat der Kunde die Wahl zwischen einem 140 PS starken 1,4 Liter Turbo-Benziner, einem 136 PS starken Turbo-Diesel und einem mit 1,6 Liter Hubraum und 204 Pferden gesegneten Turbo-Benziner. Letzter serienmäßig, die anderen optional mit Automatik. Euro 6D versteht sich dabei von selbst.

Bei der Ausstattung lassen die Koreaner natürlich nicht mit sich lumpen. Was europäische Hersteller oftmals hochpreisig im Optionskatalog anbieten ist hier schon serienmäßig. Dazu gehören unter anderem LED-Scheinwerfer, Smart-Key, eine Rückfahrkamera, Sitzheizung, Klimaautomatik oder aber auch eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage. Top!!!

Wer die Topvariante GT bestellt bekommt darüber hinaus noch ein automatischen Parkassistenten, eine elektrische Heckklappe mit Kick-Funktion, eine beheizbare Frontscheibe und ein Stauassistent aufs Auge gedrückt. Damit wird die Anzahl der optionalen Features wie die JBL-Soundanlage oder das Glasdach mit Schiebdachfunktion erfreulich gering gehalten. Wer braucht da noch einen Mercedes?

Fotos: KIA