Prinz Harry darf sich jetzt wohl als berühmtester Erprobungsfahrer aller Zeiten betiteln lassen fuhr er doch am Ende seiner Hochzeit mit Meghan Markle mit einem elektrische angetrieben Prototypen des legendären Jaguar E-Type davon. Die Resonanz darauf war so überwältigend dass die Briten sich nun dazu durchgerungen haben den F-Type Zero in kleiner Stückzahl anzubieten. 

Ganz so einfach ist das Vorhaben aber nicht, schließlich muss dafür ein XK-Reihensechszylinder aus einem alten Modell weichen. Der Umbau des E-Type zeigt aber das Klassik und Moderne durchaus miteinander harmonieren können. Selbst das optionale Touchscreen-Display fügt sich geradezu perfekt in das Gesamtbild der Design-Ikone ein. 

Ist der Umbau erstmal vollbracht, darf sich der Besitzer über eine Reichweite von zirka 275 Kilometern freuen, die die 40 kWh starke Batterie in sich aufnimmt. Praktischerweise nimmt der neue „Motor“ den selben Platz und Position ein was für den gleichen Feder- und Bremskomfort führen soll wie beim Verbrenner. Wer es eilig hat lässt den E-Type in gerade mal 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h fliegen. 

Und auch in Sachen Querdynamik könnte der E-Type nun nochmal ganz anders in den Asphalt beißen, schließlich wiegt die Elektro-Variante 80 Kilogramm weniger. Dann jedoch werden die angepeilten 275 Kilometer nicht möglich sein. Und da der E-Type-Zero über keine Schnelladefunktion verfügt sollte man diesbezüglich weise wählen.

Hat der Besitzer aber doch wieder Lust auf rotzigen Motorensound muss er sich nicht ärgern – der Sechszylinder lässt sich problemlos zurückrüsten. Aber ganz ehrlich- ein E-Type der wie ein Windhauch an einen vorbeiwuselt? Mehr geht nicht…! Wer nun kein Windsor Blaublüter ist muss sich aber noch ein wenig gedulden- erst 2020 soll der erste Zero fertig sein. 

Fotos: Jaguar