Die Mille Miglia 2026 endet mit einem Sieg für Alfa Romeo. Bei der traditionsreichen Oldtimer-Rallye setzte sich ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport aus dem Jahr 1931 durch und knüpfte damit an die erfolgreiche Motorsportgeschichte der Marke an.

Das argentinische Team Juan Tonconogy und Margarita Tonconogy sicherte sich den Gesamtsieg bei der diesjährigen Ausgabe der Mille Miglia. Alfa Romeo bleibt damit eng mit der Veranstaltung verbunden, die zwischen 1928 und 1957 als Straßenrennen ausgetragen wurde. Mit elf Gesamtsiegen ist die Marke weiterhin Rekordhalter der ursprünglichen Mille Miglia. Insgesamt stellte Alfa Romeo mit 50 Fahrzeugen zudem das größte Teilnehmerfeld der Veranstaltung. 27 Fahrzeuge stammten aus der Zeit vor 1939.

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Zu den besonderen Fahrzeugen auf der Strecke gehörte ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint von 1956 aus der Sammlung des Werksmuseums in Arese. Das Coupé wird von einem Zweiliter-Vierzylinder mit 85 kW (115 PS) angetrieben und wurde während der Rallye von Mitgliedern der italienischen Band Subsonica pilotiert. Die diesjährige Route führte über fast 2.000 Kilometer durch zahlreiche Regionen Italiens. Mehr als 400 historische Fahrzeuge aus 33 Ländern nahmen an der Veranstaltung teil.

Neben den Klassikern nutzte Alfa Romeo die Mille Miglia auch für die Präsentation aktueller Modelle. Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa absolvierte ihr dynamisches Debüt auf öffentlichen Straßen. Die auf zehn Exemplare limitierte Sonderedition entstand in Zusammenarbeit mit dem Segelteam Luna Rossa und wird von einem 2,9-Liter-V6-Biturbomotor mit 382 kW (520 PS) angetrieben. Ebenfalls im Einsatz waren die aktuellen Modelle Junior, Tonale, Giulia und Stelvio, die als Organisationsfahrzeuge die Rallye begleiteten.

Fanaticar Magazin | Fotos: Alfa Romeo