Der Cupra Born startet aufgefrischt ins neue Modelljahr. Das Update konzentriert sich vor allem auf Design, Bedienung und Software – an der grundlegenden Technik des Elektrokompakten ändert sich dagegen wenig.
Optisch orientiert sich der Born stärker an der aktuellen Designsprache der Marke. Die Front übernimmt Elemente des neuen Cupra-Gesichts, das bereits beim Tavascan zu sehen ist, und wirkt insgesamt schärfer und sportlicher gezeichnet.

Mehr klassische Bedienelemente im Innenraum
Im Innenraum reagiert Cupra auf Kritik an der bisherigen Bedienlogik. Einige Funktionen kehren wieder zu klassischen Bedienelementen zurück. Besonders deutlich zeigt sich das bei den Fensterhebern: Die bisherige Kombination aus zwei Schaltern und einem Touch-Button für vorn und hinten entfällt. Stattdessen gibt es wieder vier separate Tasten, die sich intuitiv und ohne Blick bedienen lassen.
Auch am Lenkrad setzt Cupra wieder stärker auf physische Tasten. Vor dem Fahrer arbeitet nun ein 10,25 Zoll großes Cockpit-Display, während das Infotainment über einen 12,9-Zoll-Touchscreen gesteuert wird. Ein beleuchteter Lautstärke-Slider erleichtert die Bedienung bei Dunkelheit.

One-Pedal-Driving erstmals verfügbar
Neu ist zudem ein echtes One-Pedal-Driving. Während der Born bislang nur einen stärkeren Rekuperationsmodus bot, kann das Fahrzeug jetzt beim Lupfen des Fahrpedals bis zum vollständigen Stillstand verzögern.
Bekannte Antriebe bleiben bestehen
An den Antrieben ändert sich dagegen kaum etwas. Die bekannten Varianten bleiben erhalten und leisten weiterhin bis zu 240 kW (326 PS). Auch bei der Reichweite nennt Cupra Werte von bis zu rund 600 Kilometern nach WLTP.

Technisch setzt der Born weiterhin auf die bekannte 400-Volt-Architektur der Volkswagen-MEB-Plattform. Die Version mit 58-kWh-Batterie lädt an Schnellladesäulen mit bis zu 120 kW, mit dem 79-kWh-Akkupaket sind maximal 170 kW möglich. Beim AC-Laden bleibt es bei 11 kW. Höhere Ladeleistungen wären wünschenswert, sind aber offensichtlich innerhalb der MEB-Plattform derzeit jedoch nicht vorgesehen.
Neu hinzu kommt dagegen die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L). Damit kann der Born künftig elektrische Geräte direkt aus der Fahrzeugbatterie mit Energie versorgen – etwa beim Camping oder bei Outdoor-Aktivitäten. Das Facelift bringt damit vor allem Verbesserungen bei Bedienung und Ausstattung. Leistung, Batterie und Plattform bleiben hingegen weitgehend unverändert.






Fanaticar Magazin | Fotos: MarioRoman Pictures



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