Der Fiat Abarth 595 wird 50 Jahre

Der Fiat Abarth 595 wird 50 Jahre

Eine automobile Ikone, der Abarth 595 aus dem Jahr 1963, feiert 50. Geburtstag. Mit ihm machte Veredler Carlo Abarth Rennsport-Technologie einem breiten Publikum zugänglich. Dazu steigerte er die Leistung des Zweizylinder-Motors um ganze 50 Prozent. Herzstück war die Hubraumerweiterung auf 595 Kubikzentimeter, woraus sich der Name des Fahrzeugs ableitete. Jetzt erinnert das streng limitierte Sondermodell Abarth 595 „50th Anniversary“, der stärkste und schnellste 595 aller Zeiten, an diesen legendären Sportwagen im Westentaschenformat.

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Das Leben von Carlo Abarth drehte sich um Motoren, Autos, Rennsport und Geschwindigkeit. Der geborene Österreicher selbst sprach von einer „wundervollen Krankheit“, die ihn stets nach Meisterwerken mechanischer Perfektion streben ließ. In die heutige Zeit übertragen bedeutet dies: Die Suche nach Leistung ist mehr als eine Passion. Sie ist ein Lebensstil, der sich in dem Motto zusammen fassen lässt: Leistung ist eine Frage der Einstellung.

Bei Abarth ist dieses Motto die Grundlage für wachsenden wirtschaftlichen Erfolg. Ein Erfolg, der auf der Liebe zum Rennsport und Racing-Knowhow aufbaut. Aus dem Technologietransfer in die Serie resultieren damals wie heute nicht nur supersportliche Straßenfahrzeuge von Abarth, sondern auch die von der Marke mit dem legendären Skorpion im Wappen angebotenen Performance-Kits und Accessoires.

Leistung ist eine Frage der Einstellung.

Leistung ist eine Frage der Einstellung.

Heute ist Abarth in 31 Ländern vertreten. Abarth hat seit dem Relaunch der Marke im Jahr 2007 rund 60.000 Fahrzeuge verkauft, etwa 95 Prozent davon mit Straßenzulassung. Limitierte Sondermodelle haben im Portfolio stets eine wichtige Rolle gespielt, knapp 3.000 Einheiten entfallen auf diesen Bereich. Zusätzlich verkaufte Abarth im selben Zeitraum mehr als 16.000 Performance-Kits – mehr als ein Viertel aller Käufer eines Neuwagens entscheidet sich also für eine weitere Individualisierung ihres Fahrzeugs.

Zu den wichtigsten Märkten zählen Italien (rund 15 Prozent aller Verkäufe), Großbritannien (10 %) und Deutschland (9 %). Rund zehn Prozent aller Serienfahrzeuge gehen nach Asien und dort speziell nach Japan, wo Abarth im letzten Jahr eine Absatzsteigerung von 129 Prozent verzeichnete.

Ermöglicht wurde dieser kommerzielle Erfolg durch das hervorragende Händlernetz und die offiziellen Shops, ein Phänomen, das in der Branche einzigartig ist. Ein Beispiel für diesen Trend ist der jüngst eröffnete Abarth Showroom in Yokohama (Japan), mit 500 Quadratmetern Fläche der größte weltweit.

Web / Bilder: Fiat