Porsche erweitert sein Fahrzeugangebot um eine neue Klasse: Der neue Porsche Macan

Porsche erweitert sein Fahrzeugangebot um eine neue Klasse: Der neue Porsche Macan

Im Macan vereinen sich die typischen Fahreigenschaften, die einen Porsche seit jeher ausmachen: Spitzenwerte beim Beschleunigen und Bremsen, enorme Durchzugskraft, extreme Agilität und höchste Lenkpräzision, all das verbunden mit einem hohen Niveau an Komfort und Alltagstauglichkeit. So ist auf den ersten Blick für jeden erkennbar: Der Porsche Macan ist der erste Sportwagen unter den kompakten SUV.


Die sportlichen Gene des Macan lassen sich zudem wie bei allen Porsche-Fahrzeugen sofort am Design ablesen. Das Sport Utility Vehicle steht beispiellos flach und breit auf der Straße. Eine übergreifende Motorhaube und eine flach abfallende Dachlinie unterstreichen den Gesamteindruck sportlicher Eleganz und kraftvoller Dynamik. Viele Gestaltungselemente wurden dabei von anderen Porsche-Sportwagen übernommen und für den Macan weiterentwickelt. Gefertigt wird der Macan “Made in Germany” im Werk Leipzig. Das Unternehmen hat dort 500 Millionen Euro investiert und eine komplette Fertigungslinie aufgebaut. Sie ist ausgelegt auf rund 50.000 Fahrzeuge pro Jahr – hergestellt mit äußerster Präzision und höchstem Qualitätsanspruch. Eben typisch Porsche.

Drei Modelle umfasst die Macan Produktpalette zur Markteinführung. Der Macan S1) ist mit einem 3,0-Liter-V6-Biturbo-Motor mit 340 PS (250 kW) ausgestattet und verfügt wie alle Macan über einen aktiven Allradantrieb mit elektronisch geregelter, kennfeldgesteuerter Lamellenkupplung. Die 7-Gang Porsche-Doppelkupplung überträgt die Leistung bedarfsgerecht und nahezu ohne Zugkraftunterbrechung. Dies ermöglicht eine Beschleunigung von 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden (bzw. 5,2 Sekunden mit dem optionalen Sport Chrono-Paket); Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 254 km/h, der Normverbrauch*) (im NEFZ) liegt bei 9,0 bis 8,7 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 212 bis 204 g/km entspricht.

Macan S Diesel

Der Porsche Macan ist der erste Sportwagen unter den kompakten SUV.

Der Macan S Diesel2) ist der sparsame Dauerläufer im Macan-Trio und verbraucht mit seinem 3,0-Liter-V6-Turbodieselmotor im NEFZ*) nur 6,3 bis 6,1 l/100km, das entspricht einem CO2-Wert von 164 bis 159 g/km. Trotzdem beschleunigt er mit seinem 258 PS-(190 kW)-Motor in nur 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (6,1 Sekunden mit Sport Chrono-Paket) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h.

Die Leistungsspitze im kompakten SUV-Segment markiert künftig der Macan Turbo3) als Topmodell der Baureihe. Unerreichte 400 PS bzw. 294 kW mobilisiert sein neuer 3,6-Liter-V6-Biturbo-Motor und katapultiert das Fahrzeug damit in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket sind sogar 4,6 Sekunden möglich. Obwohl die Höchstgeschwindigkeit 266 km/h beträgt, erreicht der Macan Turbo einen NEFZ-Verbrauch*) von nur 9,2 bis 8,9 l/100km und damit einen CO2-Wert von 216 bis 208 g/km.

Die Serienausstattung des Macan ist umfangreich. Dazu gehören zum Beispiel der Allradantrieb, PDK, Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles, große Räder, eine leistungsfähige Audiosystem sowie eine elektrisch betätigte Heckklappe. Die Liste möglicher Sonderausstattungen hält weitere Highlights bereit, etwa die Luftfederung, die es für den Macan als einziges Fahrzeug in seinem Segment gibt. Oder ein speziell auf dem Macan abgestimmtes Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus), eine variable Verteilung des Antriebsmoments an den Hinterrädern in Verbindung mit einer elektronisch geregelten Hinterachs-Quersperre. Hinzu kommt als häufig gefragte Porsche Option das dynamische Fernlicht als Bestandteil des Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus), das stufenlos die Leuchtweite an den vorausfahrenden und entgegenkommenden Verkehr anpasst.

Das Design des Macan zeigt in vielen Details seine Sportwagen-Gene. Die Designer haben alle Register gezogen, um die Proportionen und Formen entsprechend zu gestalten. Das Ergebnis lässt sich mit zwei für einen Sportwagen typischen Worten beschreiben: breit und flach. Die Formensprache setzt Sportlichkeit, Dynamik und Präzision um, ergänzt von Eleganz und Leichtigkeit. Runde Linien sind mit gezielt positionierten Präzisionskanten kombiniert. Aufgrund der harmonischen Proportionen wirkt der Macan kompakt, kraftvoll und nah an der Straße.

Design: Tief verwurzelt in der Porsche-Sportwagen-Tradition

Design: Tief verwurzelt in der Porsche-Sportwagen-Tradition

Die Seitenansicht zeigt sich mit ihrer sportlich abfallenden Dachlinie scharf konturiert und unterstreicht den dynamischen Charakter des Fahrzeugs. Zugleich betonen die nach hinten führenden Designlinien die skulpturartigen und breit ausgestellten Kotflügel. Diese zitieren zusammen mit der sogenannten Fenstergrafik – der Umrandung aller seitlichen Glasflächen – sowie der Form der D-Säule das Design des 911.

Ein Design-Highlight und zugleich ein Individualisierungselement sind ebenfalls in der Seitenansicht die sogenannten Sideblades im unteren Bereich der Vorder- und Hintertüren – dynamisch geformte Einlagen, die optional in verschiedenen Materialien angeboten werden. Ihre Formensprache greift die unteren Türverprägungen des 918 Spyder auf, erneut zitiert in der vorderen Türeinstiegsblende. Im Zusammenspiel mit den filigranen Türgriffen wirken die Türproportionen dadurch schmaler und die Flanken deutlich schlanker und sportlicher.

Beim Macan S und Macan S Diesel sind die Sideblades serienmäßig in Lavaschwarz ausgeführt. Der Macan Turbo erhält für einen noch stärker klassisch-eleganten Auftritt Sideblades, die in der Exterieurfarbe lackiert sind (optional für Macan S und Macan S Diesel). Sideblades in Echtcarbon, die für alle Modelle als Option erhältlich sind, verleihen dem sportlichen Charakter des Macan zusätzlich Nachdruck.

Ein weiteres markantes Designdetail ist der durchgehende Seitenschweller des Macan. Er unterstützt zusammen mit dem schwarz lackierten, lang gezogenen Dachspoiler das fließende Design. Auch die Mischbereifung mit bis zu 265 Millimetern Breite vorne und 295 Millimetern an der Hinterachse sowie Räder bis zu einer Größe von 21 Zoll unterstreichen das sportliche Design des Macan.

Eine durchdachte Linienführung, präzise Übergänge und eine hochwertige Verarbeitung schaffen eine stimmige Verbindung aus Sportlichkeit, Wertigkeit und Eleganz. Angefangen von den tief integrierten Vordersitzen, der ansteigenden Mittelkonsole über das Anzeige- und Bedienkonzept bis hin zu den umfangreichen Individualisierungsoptionen: Das Interieur ist einerseits vertraut, andererseits werden beispielsweise mit dem neuen Multifunktions-Sportlenkrad Akzente gesetzt.

Die Betonung von Agilität und Breite setzt sich im Interieur des Porsche Macan fort.

Die Betonung von Agilität und Breite setzt sich im Interieur des Porsche Macan fort.

Drei Rundinstrumente mit zentral positioniertem Drehzahlmesser bilden das Kombiinstrument. In der rechten Tube befindet sich das hochauflösende 4,8-Zoll-Farbdisplay. Das Zündschloss ist selbstverständlich links vom Lenkrad platziert – wie sich das für einen Porsche gehört. Die nach vorn ansteigende Mittelkonsole mit dem rennsporttypisch hochgesetzten Wählhebel integriert den Fahrer noch stärker ins Cockpit. Die Tasten für die wichtigsten Funktionen sind auf der Mittelkonsole in logischen Gruppen zusammengefasst. Dadurch lassen sich einzelne Funktionen schnell und intuitiv bedienen.

Der aktive Allradantrieb ist Teil des Porsche Traction Management (PTM) und serienmäßig bei allen Macan-Modellen. Zusammen mit den weiteren Bestandteilen des Systems – der elektronisch geregelten, kennfeldgesteuerten Lamellenkupplung, dem automatischen Bremsdifferenzial (ABD) und der Antriebsschlupfregelung (ASR) – sorgt er für Traktion und Sicherheit.

Der Allradantrieb ist eins der am schnellsten reagierenden Systeme auf dem Markt und unterstützt mit seiner Auslegung den Sportwagencharakter des Macan. Die Hinterachse ist immer angetrieben. Die Vorderachse erhält ihr Antriebsmoment von der Hinterachse, und zwar in Abhängigkeit des Sperrgrads der elektronisch geregelten Lamellenkupplung. Serienmäßig ist der Offroad-Modus, der über eine Taste in der Mittelkonsole zwischen 0 und 80 km/h aktiviert werden kann.

Alle Macan Modelle sind serienmäßig mit einer Sport-Taste ausgestattet, die sich auf der Mittelkonsole links des Wählhebels befindet. Ist sie gedrückt, steuert das elektronische Motormanagement das Triebwerk noch bissiger. Die Folge: Der Motor reagiert spürbar direkter auf Gaspedalimpulse, der Drehzahlbegrenzer wird härter eingestellt und die Motordynamik erhält Rennsportcharakter.

Der Macan steht in Deutschland ab dem 05. April 2014 beim Händler. Die Preise beginnen bei 57.930 Euro inklusive Mehrwertsteuer für den Macan S und den Macan S Diesel. Das Top-Modell Macan Turbo kostet 79.826 inklusive Mehrwertsteuer.

Web / Bilder: Porsche