Statische Präsentationen sind eigentlich nicht so meins. Ganz ehrlich… ein Auto das ich nicht fahren darf ist für mich uninteressant. Beim Defender jedoch habe ich gerne eine Ausnahme gemacht denn hier nicht nur das Auto an sich auch die Lokalität war weise gewählt.

Denn wo könnte man einen besseren Spagat zwischen Moderne und Klassik machen als im Classic Center von Jaguar Land Rover ins Essen? Und wenn man ihn da so auf der Drehscheibe rotieren sieht merkt man schon, da ist etwas ganz besonderes entstanden.

Nicht nur dass der Defender II 110 ein echt dickes Schiff ist. Er strotzt nur vor Details und Ideen. Nachdem man dem Ur-Defender einen gebührenden Abschied verpasst hat war es nun an der Zeit einen Neuanfang zu wagen. Bisher hat das Konzept im Konzern bestens funktioniert denn seit der Übernahme von Tata wurde viele alte Pflaster emotionslos abgerissen und ein Neuanfang geschaffen der sowohl Land Rover als auch Jaguar moderner denn je da stehen lässt.

Der Defender II ist nun die Speerspitze der Erneuerung. Man hätte ihm auch eine Retro-Optik verpassen können wie Mercedes es bei der G-Klasse oder Jeep beim Wrangler (erfolgreich) getan haben. Aber warum immer in der Nostalgie hängenbleiben? Der Ur-Defender hatte seine Zeit und wird wohl auch weiterhin als treuer Gefährte noch viele Jahre erhalten bleiben. Ich fand ihn auch cool nur kaufen würde ich mir nur den neuen. Ich mag nunmal neue Sachen.

Der Defender II ist die logische Weiterentwicklung und nun will ich ihn noch um so dringender fahren- natürlich nur abseits der Straßen. Wer es urbaner mag greift halt zur G-Klasse – die sieht man schon lange nicht mehr im Schlamm.