Nissan macht ernst und schickt den Frontier Pro samt PHEV direkt aus China in die Welt. Entwickelt, gebaut und vorbereitet für den Export zeigt das Duo ziemlich deutlich, dass Nissan die Pick-up-Bühne neu sortieren möchte.
Optisch fährt der Nissan Frontier Pro mit breiter V-Motion-Front, Laserlogo und einer Lichtsignatur, die eher „urban futuristisch“ als „klassisch LCV“ wirkt. Innen gibt’s viel Komfort, flexible Rücksitze mit bis zu 970 Litern Stauraum und ein ordentlich gedämmtes Cockpit für lange Strecken.

Technisch setzt der PHEV das dickste Ausrufezeichen. Ein 1,5-Liter-Turbo plus E-Motor schieben gemeinsam über 408 PS/300 kW und bis zu 800 Nm an Drehmoment raus. Rein elektrisch sind bis zu 135 Kilometer drin, dazu liefert das Modell 6 kW externe Stromversorgung für Outdoor-Equipment. Die Dieselversion bleibt klassisch robust: Der M9T-Motor sorgt für 500 Nm und schaltet über die ZF-Achtgang-Automatik. Beide Varianten nutzen eine Karosserie aus hochfestem Stahl und eine vollständig verzinkte Außenhaut.
Damit das Paket auch im Gelände passt, nutzt der Frontier Pro eine verstärkte Struktur, Unterbodenschutz und 25 Assistenzsysteme, die den Fahrer nicht im Stich lassen sollen. Zusammengefasst kommt damit ein Pick-up aus China, der nicht nur auf dem Heimatmarkt funktionieren, sondern global mitmischen will – und das mit einem Set-up, das man bisher eher von etablierten Modellen in den USA und Australien erwartet.

Preislich liegt er mit 169.900 bis 249.900 RMB derzeit bei etwa 21.000 bis 31.000 Euro. In Europa dürften die Preise – unter anderem wegen hoher Zoll- und Transportkosten sowie gesetzlicher Anpassungen – eher im Bereich von 40.000 bis 50.000 Euro liegen.“
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