Mit dem Blackbird präsentiert Hennessey einen Hypercar, der sich bewusst gegen den aktuellen Trend zu Hybridantrieben und digitalen Cockpits stellt. Stattdessen setzt der US-Hersteller auf einen hochdrehenden V8-Saugmotor, ein manuelles Sechsganggetriebe und ein möglichst unverfälschtes Fahrerlebnis. Die Produktion ist auf lediglich 71 Exemplare limitiert.

Angetrieben wird der Hennessey Blackbird von einem gemeinsam mit Ilmor entwickelten 6,2-Liter-V8 ohne Turboaufladung. Das Triebwerk soll zwischen 800 und 850 PS (588 bis 625 kW) leisten, über 9.000 Umdrehungen pro Minute drehen und den Sprint von 0 auf 96 km/h in 2,5 Sekunden absolvieren. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Hennessey mit rund 354 km/h an. Geschaltet wird ausschließlich über ein klassisches Sechsgang-Schaltgetriebe, die Kraft gelangt an die Hinterräder.

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Optisch orientiert sich der Blackbird am legendären Lockheed SR-71 Blackbird. Eine Carbon-Karosserie auf einem neu entwickelten Carbon-Monocoque, aktive Heckstabilisatoren sowie ein Zielgewicht von unter 1.360 Kilogramm sollen Fahrdynamik und Effizienz verbinden. Trotz der extremen Leistungsdaten wurde das Fahrzeug auch für längere Reisen ausgelegt und bietet unter anderem Platz für zwei Handgepäckkoffer sowie ein adaptives Fahrwerk für mehr Komfort.

Auch im Innenraum verfolgt Hennessey konsequent den analogen Ansatz. Große Bildschirme oder klassische Infotainment-Bildschirme sucht man vergeblich. Stattdessen prägen ein zentraler analoger Drehzahlmesser, physische Schalter, ein Zündschlüssel und die offene Schaltkulisse das Cockpit. Navigation sowie Apple CarPlay und Android Auto werden über das Smartphone eingebunden. Der Blackbird soll ab 2029 ausgeliefert werden und kostet ab 2,5 Millionen US-Dollar vor Steuern. Mehr als zwei Drittel der Produktion sollen bereits vor der offiziellen Premiere vergeben sein.

Fanaticar Magazin | Fotos: Hennessey