Mazda gehörte lange zu den Herstellern, die sich gegen reines Touch-Bedienverhalten stellten und stattdessen auf Dreh-/Drück Regler und logisch angeordnete Tasten setzten. Mit dem neuen Mazda CX 5 beginnt nun ein neues Kapitel. Leider.
Das SUV nutzt erstmals die Mazda E/E Architecture Plus, die Software Ebenen, Steuergeräte und digitale Dienste in einer zentralen Struktur zusammenfasst. Sie ermöglicht Over the Air Updates, neue Assistenzsysteme und bildet die Basis für künftige Software Defined Vehicles.
Kern des Fahrzeugs ist das vollständig neu entwickelte Bediensystem mit Google built in. Je nach Ausstattung kommt ein integriertes Touchdisplay mit 12,9 oder 15,6 Zoll zum Einsatz. Zwar bleiben bestimmte Grundfunktionen weiterhin über physische Tasten erreichbar, in der Praxis beschränkt sich dies jedoch auf den Warnblinker und die Scheibenenteisung. Häufig genutzte Elemente wie ein analoger Lautstärkeregler oder die intuitive, blinde Bedienung von Klimaanlage und Sitzheizung entfallen vollständig.

Während Hersteller wie Volkswagen nach Kundenkritik wieder vermehrt auf klassische Bedienelemente setzen und Hyundai diese konsequent beibehalten hat, verabschiedet sich nun auch Mazda von der bisherigen Bedienlogik und wird sich an den Reaktionen der Nutzer messen lassen müssen.
Das Layout im Innenraum ist horizontal betont. Ein 10,25 Zoll Digitalinstrument und ein erweitertes Head up Display ab der Ausstattung Centre Line ergänzen die Anzeigeelemente. Lenkradtasten mit spürbarem Feedback sowie eine hochpräzise Spracherkennung unterstützen die Bedienung ohne Ablenkung.
Google Assistant ist zum Marktstart aktiv und wird später auf Google Gemini aktualisiert. Die Steuerung umfasst Navigation, Fahrzeugfunktionen und alltägliche Kommandos. Apple CarPlay, Android Auto und die MyMazda App bleiben ebenfalls verfügbar. Optional steht ein Bose Audiosystem mit 12 Lautsprechern bereit.
Fanaticar Magazin | Fotos: Mazda



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