Der Zeekr X wurde überarbeitet und kombiniert bis zu 230 kW Ladeleistung mit bis zu 496 PS. Damit rückt das kompakte Elektro-SUV näher an europäische Modelle wie den Volkswagen ID.3 Neo heran und übertrifft sie stellenweise sogar.
Gerade erst hat Volkswagen den ID.3 Neo vorgestellt und klar auf Effizienz und Reichweite gesetzt. Über 600 Kilometer WLTP sind dabei eine deutliche Ansage im Segment. Der Zeekr X verfolgt einen anderen Ansatz. Die technische Basis teilt er sich weiterhin mit Volvo EX30 (Fahrbericht) und Smart #1, wurde jedoch gezielt weiterentwickelt.
Im Mittelpunkt steht dabei die neue 61-kWh-LFP-Batterie, die auf einer 400-Volt-Architektur arbeitet und dennoch bis zu 230 kW DC-Ladeleistung ermöglichen soll. Zeekr nennt für den Bereich von 10 bis 80 Prozent rund 18 Minuten. Das ist für diese Klasse ein sehr konkurrenzfähiger Wert, auch ohne Wechsel auf eine 800-Volt-Plattform.
Bei den Leistungsdaten wird die Ausrichtung des Zeekr X deutlich. Die Topversion Privilege AWD kommt auf 496 PS (365 kW) und beschleunigt in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Long-Range-RWD-Variante liegt bei 340 PS (250 kW) und 5,5 Sekunden, während die Core RWD Variante mit 272 PS (200 kW) und 5,9 Sekunden den Einstieg markiert. Die Reichweiten liegen je nach Version zwischen 330 und 415 Kilometern. Mit Abmessungen von 4432 mm Länge, 2029 mm Breite und einem Radstand von 2750 mm bleibt der Zeekr X im klassischen Kompaktformat.
Auch im Innenraum des Zeekr X gibt es Anpassungen, allerdings ohne grundlegende Neuausrichtung. Die Mittelkonsole wurde neu gestaltet, das Kofferraumvolumen steigt auf 404 Liter. Ergänzt wird das durch zusätzliche Ablagen, eine Durchladefunktion sowie eine doppelte induktive Ladefläche für Smartphones. Das Design bleibt klar und reduziert.
Preislich beginnt der Einstieg bei 37.990 EUR für die Core-RWD-Version. Die Long-Range-Variante liegt bei 42.990 EUR, während die Privilege AWD mit 47.990 EUR den oberen Bereich markiert.
Fanaticar Magazin | Fotos: Zeekr


