BMW schickt die nächste Generation des legendären Dreiers in die finale Abstimmungsphase und setzt weiterhin konsequent auf Technologieoffenheit. Während der Stromer i3 bereits vorgelegt hat, sorgen künftig neuentwickelte Vier- und Sechszylinder-Verbrenner mit Mild-Hybrid-Tech für echte Freude am Fahren.
Optisch trägt die neue 3er-Reihe unverfehlt die Handschrift der „Neuen Klasse“: Ein prägnant reinterpretiertes Vier-Augen-Gesicht, extrem lange Radstände und das moderne 2,5-Box-Design verleihen dem Münchner Bestseller einen extrem dynamischen Auftritt. Trotz des gewaltigen Entwicklungssprungs bleibt die klassische Fahrdynamik dank nahezu perfekter 50:50-Achslastverteilung, verbreiterter Spur und ausgeklügelter Fahrwerkstechnik mit Doppelgelenk-Federbein-Vorderachse unberührt. Im Innenraum feiert zudem das innovative BMW Panoramic iDrive samt Operating System X seine Premiere für eine vollkommen neue Fahrerinteraktion.
Erprobung auf der Nordschleife und Topmodell M350 xDrive
Ihren feinsinnigen Schliff erhält die Mittelklasse-Ikone derzeit im südfranzösischen Testzentrum Miramas, nachdem sie bereits die arktische Kälte im schwedischen Arjeplog sowie Härtetests auf dem Nürburgring meistern musste. Vorerst vorläufiger Höhepunkt der zivilen Verbrenner-Palette ist der neue BMW M350 xDrive, dessen 3,0-Liter-Reihensechszylinder stolze 326 kW (443 PS) sowie 580 Nm Drehmoment mobilisiert – wobei echte High-Performance-Fans beruhigt sein können, da die reinrassigen M3-Ableger als Stromer und Verbrenner noch folgen werden. Das M?Performance-Modell sprintet in nur 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h und ist serienmäßig mit Allradantrieb, adaptivem M?Fahrwerk und M?Sportdifferenzial bestückt. Damit ist er schneller auf 100 als der aktuelle BMW M3 mit 480 PS und Handschaltung.
Weltneuheit per Software-Update: Der reinrassige Drift Moment




Ein besonderes Schmankerl für Fahrbegeisterte hält der M350 xDrive beim Fahrverhalten bereit: Per Knopfdruck im Zentraldisplay lässt sich der neu entwickelte „Drift Moment“ aktivieren. Das System leitet die gesamte Motorkraft kompromisslos an die Hinterräder um und deaktiviert in Kombination mit einer M-spezifischen Lamellenkupplung die Fahrstabilitätssysteme. Das Beste daran: Die Funktion wird ab 2027 verfügbar sein und lässt sich dank der neuen Software-Architektur ganz einfach per Remote Software Upgrade über die Luft auf bereits ausgelieferte Fahrzeuge aufspielen. Bisher war dieses Feature nur den reinrassigen M-Modellen vorbehalten. Zeiten ändern sich.
Fanaticar Magazin | Fotos: BMW



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