Die Brand Group Core der Volkswagen AG feiert auf dem Pariser Autosalon den gemeinsamen Einstand ihrer neuen Einstiegs-Elektro-Flotte. Unter dem Namen Electric Urban Car Family (EUCF) präsentieren CUPRA, Volkswagen und Škoda erstmals die vier fertigen Serienmodelle CUPRA Raval, VW ID. Polo, Škoda Epiq und VW ID. Cross geschlossen der Öffentlichkeit.

Obwohl die Auslieferungen der auf der MEB+-Plattform basierenden Stromer noch bevorstehen, verzeichnet der Konzern bereits knapp 150.000 Vorbestellungen für das Quartett.

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MEB+-Plattform als Basis für vier eigenständige Modelle

Die technische Grundlage der vier Fronttriebler ist zu über 80 Prozent identisch: Antriebe, Batterielayouts und grundlegende Architektur entstammen der weiterentwickelten MEB+-Plattform, um durch hohe Stückzahlen maximale Kosteneffizienz zu erzielen. Dennoch unterscheiden sich die Fahrzeuge optisch wie charakterlich deutlich: Während der CUPRA Raval und der VW ID. Polo als klassische Schrägheck-Kleinwagen auftreten, decken der Škoda Epiq und der VW ID. Cross das Segment der kompakten Elektro-SUVs ab. Ziel der Markenallianz ist es, erschwingliche Elektromobilität aus Europa für Europa breiten Käuferschichten zugänglich zu machen.

Spanien als Fertigungs-Hub mit 10 Milliarden Euro Investment

Industriell verankert ist die Modellfamilie auf der iberischen Halbinsel: Die beiden Fließheck-Modelle ID. Polo und Raval laufen im spanischen Werk Martorell vom Band, während die SUV-Pendants ID. Cross und Epiq im Werk Pamplona gefertigt werden. Die Produktion ist Teil der Initiative „Future Fast Forward“, im Rahmen derer die Brand Group Core, SEAT & CUPRA sowie die Konzern-Akkutochter PowerCo gemeinsam mit Partnern rund zehn Milliarden Euro in den Standort Spanien investieren. Neben der Fahrzeugfertigung umfasst das Investment die neue Gigafactory für Batteriezellen in Sagunto sowie ein eigenes Batteriemontagewerk in Martorell.

Fanaticar Magazin | Fotos: Volkswagen AG / SEAT & CUPRA