Mitsubishi wagt den großen Schritt: Der neue Eclipse Cross kommt 2026 vollelektrisch auf den europäischen Markt.
Tatsächlich ist es nicht der erste Versuch von Mitsubishi, vollelektrisch die europäische Bühne zu betreten. Bereits 2009 versuchte man sich mit dem Kei-Car Mitsubishi i-MiEV aufzustellen. Der Markt zeigte sich dafür allerdings noch nicht bereit.
Die technische Basis teilt sich der neue Eclipse Cross mit weiteren Modellen der Allianz: Auf der CMF-EV-Plattform laufen auch der Nissan Ariya (Fahrbericht), der kommende Nissan Leaf, der Renault Mégane E-Tech (Fahrbericht), der Renault Scénic E-Tech sowie der Alpine A390. Im Gegensatz zum charmanten Vorgänger gibt es laut aktuellem Stand keinen Allrad. Derzeit hat nur der Nissan Ariya dieses Privileg.

Mit bis zu 87 kWh Batteriekapazität und rund 600 Kilometern Reichweite nach WLTP greift der kompakte Crossover die Platzhirsche frontal an. Die Ladeleistung liegt bei maximal 150 kW – solide, aber nicht Spitzenklasse, wenn man die famosen Ladeleistungen der chinesischen Konkurrenz wie Xpeng oder BYD betrachtet. Für den primär urbanen Alltag reicht es aber: In 30 Minuten sind rund 80 Prozent der Batterie wieder gefüllt. Der Elektromotor leistet 160 kW (218 PS) und 300 Nm Drehmoment, Sprintzeit 0–100 km/h in 8,4 Sekunden, Spitze 170 km/h.
Beim Design setzt Mitsubishi auf das weiterentwickelte Dynamic Shield 2.0 mit markantem Kühlergrill, scharf geschnittenen LED-Scheinwerfern und bis zu 20 Zoll großen Felgen. Mit 4,47 Meter Länge, 1,86 Meter Breite und 1,57 Meter Höhe bewegt er sich exakt im Kompakt-SUV-Segment. Praktisch: Kofferraumvolumen 478 bis 1670 Liter.

Innen gibt es ein 12,3 Zoll großes Infotainment mit Google-Integration (Maps, Play, Assistant), OTA-Updates, Harman-Kardon-Soundsystem und Ambientebeleuchtung mit 48 Farben. Sicherheit übernehmen bis zu 20 Assistenzsysteme, darunter MI-PILOT, Notbremsassistent und 360-Grad-Kamera.
Die technische Basis teilt sich der neue Eclipse Cross mit weiteren Modellen der Allianz: Auf der CMF-EV-Plattform laufen auch der Nissan Ariya, der kommende Nissan Leaf, der Renault Mégane E-Tech, der Renault Scenic E-Tech sowie der Alpine A390.
Produziert wird der Eclipse Cross ab Ende 2025 im Renault-Werk Douai. Preise hat Mitsubishi bisher nicht veröffentlicht, doch angesichts von Technik, Reichweite und Garantiepaket (bis zu 8 Jahre/160.000 km) dürfte er klar als Angriff aufs europäische Elektro-SUV-Mittelfeld positioniert sein.





Den neuen Mitsubishi Eclipse Cross hatten wir noch nicht im Test, aber auch der Vorgänger konnte uns im Fahrbericht überzeugen.

Fanaticar Magazin | Fotos: Mitsubishi / MarioRoman Pictures



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