Nissan geht voll in die Elektrooffensive. Große Hoffnungen dürften besonders im Nissan Micra stecken, der ab rund 25.000 EUR auf den Markt kommen soll.

Der vollelektrische Nissan Micra teilt sich die Plattform mit dem schon länger erhältlichen Renault R5 und wird wahlweise mit 40- oder 52-kWh-Batterie ausgeliefert. Offiziell geht es damit bis zu 400 Kilometer weit, die Realität dürfte erfahrungsgemäß deutlich darunter liegen. Eine lukrative Verbrennervariante vom Micra wird es hingegen wohl leider nicht mehr geben. Die Hoffnung auf einen Kleinwagen unter 20.000 EUR ist somit auch bei Nissan nicht mehr gewährleistet, es sei denn, man entscheidet sich, den Nissan Magnite auch nach Europa kommen zu lassen.
Mit dem Leaf war Nissan damals Trendsetter, mittlerweile hat man nicht mehr viel von ihm gehört. Er transformiert sich nun zum SUV und gibt sich optisch als kleiner Bruder des Ariya, auf dessen Plattform er auch gebaut wird. Von dieser läuft auch der Renault Megan E-Tech.

Für 2026 ist zudem ein elektrischer Juke angekündigt. Ebenso wie der Ariya laufen alle Modelle leider noch auf 400-Volt-Architektur, weshalb Ladevorgänge immer noch mit viel Zeit mit sich bringen. Gerade durch den intensiven Einsatz in der Formel E hätte man von Nissan etwas mehr technologischen Fortschritt erwartet. Der Bestseller Qashqai darf weiter verbrennen und wird in der Top-Variante ein Update des e-Power-Hybridsystems erhalten. Bleibt zu hoffen, dass die Strategie funktioniert.
Nissan wird zudem die Produktion eines neuen, lifestyle-orientierten SUV in den USA starten. Dieser wird ab 2027 auf den Markt kommen und eine weitere Erweiterung des EV-Portfolios darstellen. Auch INFINITI wird mit neuen Elektro- und Hybridmodellen nachziehen, darunter ein luxuriöser QX65-Crossover und ein weiteres Elektro-SUV.
Fanaticar Magazin | Fotos: Nissan
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