Jeep Grand Cherokee CRD by marioroman pictures

Jeep Grand Cherokee CRD by marioroman pictures

Sind schon wieder so viele Tage seit meinem letzten Blog vergangen? Sorry aber momentan geht es drunter und drüber. Ein Termin jagt  den nächsten und immer mitten dabei ist der Jeep Grand Cherokee CRD, der mich ja nun schon eine geraume Zeit begleitet. Wir sind mittlerweile eine innige Symbiose eingegangen. „Blacky“, so nenne ich ihn liebevoll erweist sich immer mehr als das perfekte Fotografenauto. Wuchtig wie ein Panzer und trotzdem schick genug um vor dem Vier Jahreszeiten zu bestehen. So muss das sein.

Anzeige:

Allgemein  interessant ist die rigorose Begeisterung über „Blacky“ bei den Mitfahrern. Auf den Preis angesprochen fallen dann die meisten vom Glauben ab. Denn für knapp 60.000 Euro bekommt man hier die volle Hütte hingestellt. Ein vergleichbar ausgestatteter VW Touareg kommt mit der Ausstattung ohne Probleme auf über 80.000 Euro. Von den  Modellen  X5, ML oder gar Cayenne wollen wir gar nicht erst reden.

Nun hat man Jeep aber immer gerne als billige Amikarre in Erinnerung aber das darf man getrost zu den Akten legen. Die Qualität hat sich seit dem Wechsel von Daimler zu Fiat enorm verbessert. Welch Ironie, das gerade Fiat es endlich mal geschafft hat dem Jeep Grand Cherokee ein edles Ambiente zu verleihen.

Vor gut zwei Wochen ging es spontan zum Geburtstag von Michael Ammer nach Rostock in die neue Bacio Lounge . Im Gepäck: vier voll ausgewachsene Mannsbilder. Die Qualität als praktikables Reisevehikel wurde hier also gleich voll ausgetestet. Doch sowohl Hin- als auch Rückfahrt gingen äußerst entspannt von statten. Im Innenraum wurde jedenfalls für ausreichend Raum gesorgt, Platzmangel herrscht hier auf keinen Fall. Als leidgeplagter Sitzriese tut es unglaublich gut mal aus der vorsintflutlichen Primatenkrümmung herauszukommen und hier endlich die Haltung eines modernen Homo Sapiens annehmen zu dürfen.

Dazu kommen noch die verstellbaren Rückenlehnen im Fond, die den Beifahrern das Gefühl geben auf einem Sofa zu sitzen. Klappte gut, denn auf der Rückfahrt vernahm man die dezenten Sägetöne zweier Männer im Tiefschlaf. Ist man erst mal auf der Bahn heißt es entspannt den Tempomat samt Abstandskontrolle aktiviert und schon entschwinden Stress und Spritkonsum auf ein Minimum. Soll heißen der Jeep bremst und beschleunigt komplett eigenständig, dank des mittig in der Front platzierten Sensors. Reisen kann manchmal so schön einfach sein.

Euer marioroman

Text: Mario-Roman Lambrecht
Foto: marioroman pictures