Die 150.000 Dollar teure Aprilia X 250TH ist nach nur 14 Tagen komplett vergriffen. 30 Exemplare, 240 PS und MotoGP-Technik treffen hier auf eine Nachfrage, die offenbar keine Grenzen kennt.
Wenn ein Hersteller ein Motorrad baut, das näher an der MotoGP ist als an allem, was man üblicherweise kaufen kann, dann ist das ein Statement. Ergebnis: Zwei Wochen nach Marktstart ist jedes einzelne Exemplar verkauft. Ohne Diskussion.

Die Aprilia X 250TH ist dabei kein klassisches Sondermodell, sondern ein technisches Extrem. Carbon-Carbon-Bremsen wie in der MotoGP, eine Aerodynamik mit Sitz- und Heckflügeln direkt aus der RS-GP und ein V4 mit 240 PS beziehungsweise 176 kW. Die Grenzen zwischen Serienmotorrad und Rennprototyp verschwimmen hier bewusst.
Auch preislich bewegt sich das Projekt in einer eigenen Liga. 25 der 30 Fahrzeuge sind für den US-Markt vorgesehen und kosten 150.000 US-Dollar, während die restlichen fünf Einheiten für andere Märkte, darunter Europa, mit 115.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer angesetzt sind. Die Reservierung erfolgt ausschließlich über das Factory-Works-Programm.



Zum Lieferumfang gehört mehr als nur das Motorrad selbst. Käufer erhalten unter anderem einen Yashi-Laptop zur Steuerung der ECU-Parameter, eine personalisierte Abdeckung, eine Matte sowie Titan-Ständer und Reifenabdeckungen. Ein Paket, das klar zeigt, dass dieses Modell nicht als Alltagsfahrzeug gedacht ist.
Fanaticar Magazin | Fotos: Aprilia



Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.