Mit dem Lexus RZ 550e F Sport werden dank virtueller manueller Gangwechsel sowohl Tech- als auch Petrolheads bedient.
Elektromobilität ist schon lange kein Underdog mehr. Um es interessierten Petrolheads etwas leichter zu machen, spendieren die Hersteller Features, die eigentlich nicht nötig sind. Dazu gehört auch die Wahl von Gängen, die es so gar nicht gibt. Wie schon beim Hyundai Ioniq 5 N (Fahrbericht) lässt sich auch der neue Lexus RZ 550e F Sport manuell in den Begrenzer ziehen. Dafür haben die Japaner acht simulierte Gänge programmiert. Geschaltet wird über Wippen am Lenkrad, im Display laufen Drehzahl und Ganganzeige mit. Dazu kommt ein abgestimmter Sound in drei Stufen.

Im Hintergrund regelt Software. Sie berechnet das Drehmoment und passt die Kraftentfaltung je nach gewähltem Gang an. Beim Beschleunigen, beim Herunterschalten oder vor Kurven verändert sich das Verhalten spürbar. Genau das, was vielen Elektroautos fehlt. Wird die virtuelle Drehzahl zu niedrig, greift das System ein und schaltet automatisch herunter.
Die technische Basis liefert der RZ 550e mit zwei Elektromotoren à 227 PS (167 kW), zusammen 408 PS (300 kW). Der Verbrauch liegt bei 17,9 kWh pro 100 Kilometer, die Reichweite bei bis zu 462 Kilometern, innerorts bei bis zu 607 Kilometern.

Zusammen mit DIRECT4 Allrad und Steer-by-Wire entsteht ein Elektroauto, das sich bewusst dynamischer fahren soll. Nicht nur effizient, sondern mit mehr Beteiligung. Ob das überzeugt, zeigt sich erst auf der Straße.
Bis dahin lohnt sich auch ein Blick auf den Fahrbericht des Vorgängers auf Fanaticar.

Fanaticar Magazin | Fotos: Lexus









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