2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

So da iss sie nun, die Zukunft von BMW, der I3. Und irgendwie fehlen einem selbst als eingefleischten BMW Fan die Worte, wenn man das Design dieses Autos beschreiben möchte. Wie sehr hatte ich gehofft, dass die Serienvariante harmonischer als die Studie präsentiert werden würde. Und dann sowas! Das Design zerstört so ziemlich alle Attribute, die einen BMW ursprünglich ausmachen. Keine Spur von Dynamik oder gar zeitloser Eleganz ist in diesem zerklüfteten Bauwürfel zu finden. Als Audi den A2 auf den Markt brachte waren sie einfach Ihrer Zeit voraus. Mit dem i3 haben die Münchener auch einen Riesenschritt in die Zukunft gemacht, aber wenn das Milliardenprojekt scheitern sollte, darf man beim Designer schon mal die Hauptschuld suchen. Aber hoffen wir mal das Beste, denn die Idee dahinter ist einfach grandios und BMW hat den Mumm gehabt sie zu verwirklichen. Da darf man doch gleich Glückwünsche an Audi’s e-Tron Projekt schicken (hust! hust!)

Anzeige:

2014 BMW i3 - Fanaticar MagazinDenn sieht man mal vom Außendesign des i3 mal ab, ist der Münchner ein echtes Innovationsprojekt. Es ist das erste rein elektrisch angetriebene Serienfahrzeug aus München. Effizienz ist hier das Hauptkriterium, in diesem Fahrzeug steckt alles an finanzierbaren know-how. Eine Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärkten Kunststoff sorgt sowohl für Sicherheit und Stabilität als auch für eine Minimum an Gewicht. So wiegt der i3 nur 1195 Kilogramm. Das ist mehr als beachtlich.

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

Einen regulären Verbrennungsmotor gibt es nicht, stattdessen sorgt ein 170 PS /125 kW starker Elektromotor für den nötigen Vortrieb. Dabei werden quasi aus dem Stand 250 Newtonmeter an maximalen Drehmoment auf die Hinterräder übertragen. Die Power zieht der Elektromotor aus Lithium-Ionen-Speicherzellen, die in den Unterboden integriert sind. Durch die tiefe und mittige Anordnung der Akkus wurde der Schwerpunkt des i3 so weit es geht nach unten verlegt. Das soll neben der harmonischen Achslastverteilung von 50:50 auch für ein dynamisches Handling sorgen.

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

Regulär sind mit einer vollen Batterieladung 130 – 160 Kilometer drin. Auf Wunsch gibt es auch noch einen sogenannten Range Externder der die maximale Reichweite nochmals auf 300 Kilometer hochschraubt. Diese Funktion übernimmt dann ein 25 kW / 34 PS starker Zweizylinder-Benzinmotor. Zur Stromversorgung kann wahlweise eine herkömmliche Haushaltssteckdose, eine BMW i Wallbox oder eine öffentliche Ladestation genutzt werden. Da der i3 primär für den urbanen Asphalt konzipiert wurde sollte die Beschaffung von neuem Strom für die Akkus wohl kein Problem darstellen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der i3 in 7,2 Sekunden. Maximal rennt der i3 150 km/h. Preislich fängt der i3 bei 34.950 Euro in Deutschland an.

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

Der Vertrieb von BMW i Produkten und Dienstleistungen soll über ein Multivertriebskanalmodell erfolgen. Zusätzlich zu ausgewählten Handelspartnern (BMW i Agenten) wird es ein multimediales Customer Interaction Center (CIC) sowie eine Online Vertriebsplattform geben. Alle Vertriebskanäle sind vollständig integriert, so dass ein Kunde während des gesamten Verkaufsprozesses den Vertriebskanal wählen und wechseln kann.

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

Der Innenraum des i3 ist dagegen eine ganz andere Nummer. Der schaut nämlich richtig schick aus. Und für die Technik-Nerds unter uns gibt es jede Menge zu spielen. Der BMW i3 ist nämlich das erste weltweit vollständig vernetzte Fahrzeug. Die bewährten Dienstleistungen von BMW ConnectedDrive in ihrer 2013 präsentierten Neuausrichtung werden für den BMW i3 durch eine serienmäßig im Fahrzeug verbaute SIM-Karte ermöglicht. Navigationsdienste, die speziell für das Thema Elektromobilität entwickelt wurden, ergänzen dabei die bekannten Angebote wie den Auskunftsdienst Concierge Services und den intelligenten Notruf. Darüber hinaus kann der Fahrer mithilfe der BMW i Remote App über sein Smartphone jederzeit Informationen mit seinem Fahrzeug austauschen. Man könnte ja die Sprachfunktion für das Verfassen einer E-Mail nutzen. Erste Mail wäre dann in etwa so zu handhaben: „Dear NSA, greetings to Obama. I am online now with my new car, please let me drive by myself  “

Fotos: BMW

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 - Fanaticar Magazin

2014 BMW i3 – Fanaticar Magazin