Der Nachfolger des flinken Wiesels Toyota GT 86 heißt nun GR 86. Und mit dem Wechsel auf R gibt es auch ein sattes Plus an Leistung.

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Denn nun sind offiziell die Jungs von Gazoo Racing für den Auftritt des kompakten Sportwagens verantwortlich. Gazoo Racing ist die Performance Marke von Toyota, ähnlich wie AMG nur mit mehr Fahrspaß und ohne den Prollfaktor. So zeichnen sie sich bisher für den / die GR Supra (Fahrbericht) und den GR Yaris aus. Beides echte Fahrmaschinen mit großem Grinsefaktor.

2022 Toyota GR 86 | Fanaticar Magazin

Nummer Drei im Portfolio wird nun also der GR 86. Optisch wirkt der GR 86 geschliffener als sein Vorgänger, aber dennoch ist die Außenhaut unverkennbar. Der Innenraum performt durch das Weglassen unnötigen Bling-Blings. Der Fokus ist hier eindeutig auf das Fahren gelegt. Das Sportlenkrad und die Sportsitze sind griffig, für das Infotainment ist ein 8-Zoll-Touchscreen zuständig. Die Anzeige des Kombiinstruments wechselt je nach Fahrmodi.

Unter der Motorhaube steckt die wichtigste Neuerung. Es bleibt glücklicherweise beim tief sitzenden und drehfreudigen Vierzylinder-Boxer. Der Hubraum wurde jedoch von 1.998 auf 2.387 cm³ vergrößert. Dies wurde durch eine Vergrößerung des Bohrungsdurchmessers von 86 auf 94 Millimeter erreicht, weshalb der GR 86 jetzt eigentlich GR 94 heißen müsste, aber egal.

Somit gibt es jetzt 234 PS / 172 kW, die ungeniert auf die Hinterachse transferiert werden. Freunde der Handschaltung werden mit einem 6,3 Sekunden 0 auf 100 km/h Sprint und einer Vmax von 226 km/h belohnt, Automatik-Nutzer müssen sich mit 6,9 Sekunden (216 km/h) zufriedengeben. Hier wird Handarbeit noch belohnt. Finden wir cool.

Das Handling des GT 86 wurde weltweit in den Medien gelobt, dementsprechend hat man hier nur behutsam aber effektiv Hand angelegt. Kurz: Der Toyota GR 86 ist nach wie vor ein echter Kurvenfreund, darf sich aber über eine Erhöhung der Seitensteifigkeit der vorderen Karosserie um 60 Prozent freuen.

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Insgesamt ist die Gesamtverwindungssteifigkeit der Karosserie ist um 50 Prozent gestiegen. Trotz neuer Sicherheits- und Kollisionsfeatures ist das Gesamtgewicht fast identisch und auch das Gewichtsverhältnis von 53:47 lässt frohlocken. An der Hinterachse sorgt zudem ein Torsen-Sperrdifferenzial für flotte Kurvenfahrten ohne Überraschungen.

Gibt es was zu meckern? Eigentlich nicht, wobei der ein oder andere Öko-Freund sich über die Trinkfestigkeit von 10,7-9,4 Litern im Schnitt aufregen könnte. Aber Auto wie der GR 86 sind nun mal nicht gebaut, um brav von A nach B zu fahren. Wir sind schon gespannt auf die erste Probefahrt.

Bildergalerie Toyota GR 86 (2022)
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Fanaticar Magazin | Foto: Toyota / Jonathan Godbin